Die Klinge besteht aus rostfreiem Spezialstahl, er verbindet gute Haltbarkeit mit exakter Schleifbarkeit.

Als Griff wurde der klassische, leicht gebogene Birnengriff gewählt, denn er stellt einen guten Kompromiss dar, mit dem die meisten Anwender sicher arbeiten können. Er passt sowohl in große wie auch kleine Hände!

Um ein solch hochwertiges Messer trotzdem noch zu einem günstigen Preis anbieten zu können, arbeiten wir in internationaler Kooperation mit einem Partner mit langjähriger Erfahrung in der Produktion von feinen chirurgischen Instrumenten zusammen.
Das Messer AG1 ist in den Ausführungen „rechts schneidend“ und „links schneidend“ in unserem Shop online erhältlich.

AG1 - das neue Hufmesser

Als ich vor vielen Jahren den Beruf des Hufschmiedes erlernte, gab es auf dem Markt nur wenige verschiedene Hufmesser, sie waren alle mehr oder weniger ähnlich geformt.

Dabei handelte es sich zumeist um Messer mit breiter, langer Klinge und einem kurzen Anschliff.
Bei dieser Art Messer könnte man getrost auch von einer „Behelfshauklinge“ sprechen, ein relativ grobes Werkzeug, das zwar treu seinen Dienst verrichtete, jedoch ein wirklich feines Arbeiten gerade auch an kleineren Hufen kaum zuließ. Die Arbeit damit war immer mit hohem Kraftaufwand verbunden.

Erst in den letzten Jahren kamen neue Messertypen auf den Markt, teils mit kürzerer und schmalerer Klinge, mit stark gebogenen oder mit nach aussen gekröpften Klingen, die teilweise mit einem längeren und somit schärferen Anschliff versehen sind.

Wir haben viele der neuen Messertypen getestet, waren jedoch mit keinem so richtig zufrieden, denn keines der getesteten Messer konnte alle genannten Vorzüge auf sich vereinen.
Sei es, daß sie nicht besonders ergonomoisch geformt waren, sei es, daß die Qualität des Stahles nicht befriedigen konnte oder auch, daß das jeweilige Messer schlicht zu teuer erschien.

Dazu muss man bedenken, dass auch das beste Hufmesser in der Praxis einem recht hohen Verschleiss unterliegt, insbesondere, wenn man es wirklich scharf anschleift, um mit möglichst geringem Kraftaufwand und gleichzeitig hoher Präzision arbeiten zu können.
Wenn ein solches Messer dann um die 50 Euro, teils aber noch weitaus mehr kostet, ist kein gutes Preis-Leistungsverhältnis mehr gegeben.
Deshalb haben wir aus unseren Erfahrungen heraus ein neues Hufmesser entwickelt, das folgende Anforderungen erfüllen musste:

- Man muss damit sowohl grosse als auch kleine Hufe sicher und exakt bearbeiten können

- Der Kraftaufwand soll so gering wie möglich sein, die Handhabung ergonomisch

- Das Messer soll eine vernünftige Lebensdauer bei ebenso vernünftigem Preis haben
Und so wurden unsere Anforderungen umgesetzt:

Der Grossteil der Messerarbeit am Huf wird mit dem vordersten Bereich der Klinge geleistet, lediglich zum Bearbeiten der Hufsohle, wo nötig, wird ein längerer Bereich genutzt.

klassisches Hufmesser: Verhältnis genutzte zu ungenutzter Länge ungünstig klassisches Hufmesser: Lediglich an der Sohle kommt die gesamte Klinge zum Einsatz

Demzufolge verringert sich die Hebellänge des Messers und damit auch der Kraftaufwand, wenn die Klinge so kurz wie nur irgend möglich gehalten wird.
Deshalb wurde eine sehr kurze, schmale Klinge nach aussen durchgekröpft. Die Form der Klinge wurde ablaufend gestaltet (ziehender Schnitt) und mit einem scharfen Skalpellschliff versehen.

AG1: Nach aussen durchgekröpfte, kurze Klinge mit schlankem Bogen

AG1: ablaufende Klinge, rattenscharfer Skalpellschliff!

Damit lässt sich nun mit wenig Kraftaufwand arbeiten, gleichzeitig kann man trotzdem auch an grösseren Hufen vernünftig an der Sohle arbeiten, weil der Messergriff durch die Kröpfung der Klinge nicht im Wege ist.

AG1: Verhältnis genutzte zu ungenutzter Länge optimal dank kurzer Klinge ...trotzdem kann damit ohne Probleme auch die Sohle bearbeitet werden...

Wir wünschen Ihnen ebenso viel Freude beim Arbeiten mit diesem Werkzeug, wie wir selbst auch dabei haben!